Mit dem Körper Vokabeln pauken!

In dem gleichen GEO-Heft, in dem steht, dass Gehirnjogging vergebliche Liebesmühe sei (siehe Bauletter vom 18.2.2012), wird dann doch geraten, mit dem ganzen Körper Vokabeln zu pauken: Fremdsprachen lerne man am besten in Bewegung, berichtet das Magazin in seiner März-Ausgabe.

Ein Team um Manuela Macedonia am Max-Planck-Institut für Kognitions- und Neurowissenschaften in Leipzig hat entdeckt, dass Wörter besser im Gedächtnis bleiben, wenn man beim Lernen gleichzeitig bestimmte Bewegungen einübt. Für konkrete Begriffe, die sich mit Gesten leicht nachstellen lassen, leuchtet dies unmittelbar ein. Doch überraschenderweise funktioniert dies auch mit abstrakten Konzepten wie “also” oder “eigentlich”, für die es keine offensichtlichen Gesten gibt, sondern nur willkürliche Zeichen. Körperbetontes Lernen soll also beim Spracherwerb ganz allgemein helfen. Beim japanischen Gruß “konnichiwa” also am besten gleich das Verbeugen miterlernen! Konnichiwa beim heutigen ganz unkarnevalistischen Bauletter:

Über ao

Betreiber von Baulinks.de
Dieser Beitrag wurde unter Alltagshilfe, Forschung veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Log Out / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Log Out / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Log Out / Ändern )

Verbinde mit %s